Für Rohbau & Ausbau | Leistungsverzeichnis prüfen vor Vertragsabschluss

Was in der Ausschreibung unklar bleibt, explodiert später auf der Baustelle.

Unklare Ausschreibungen kosten Marge. Bevor Sie freigeben, schauen wir auf kritische Stellen.

Unverbindlich. Diskret. Ohne Vorbereitung. Im Erstgespräch klären wir, ob die Prüfung für Ihr Projekt sinnvoll ist.

Die teuersten Sätze im LV klingen oft harmlos.

„Leistung vollständig und funktionsfähig herstellen.“


 

Klingt sauber. Kann zusätzliche Leistungen ohne Vergütung bedeuten.

 

„Anschluss an Bestand durch Auftragnehmer“


 

Wenn der Bestand Überraschungen bereithält, frisst das schnell Marge.

 
 

„Ausführung nach örtlichen Gegebenheiten“


 

Formulierungen lassen mehrere Auslegungen zu.

Klingt hHarmloser Satz. Offenes Risiko. Teure Diskussionen.armlos.

Welche Prüfung passt zu Ihrem Projekt?

Manche Projekte brauchen nur eine schnelle fachliche Einschätzung.

Bei anderen lohnt sich der genauere Blick, bevor aus Unklarheiten Nachträge, Verzögerungen oder Margenverlust werden.

Kompakt-Check


 

Preis:  890 €

 

 


 

Wenn Sie schnell wissen möchten, ob Ihr Projekt erkennbare kritische Punkte enthält, bevor daraus später Diskussionen oder Zusatzaufwand entstehen.

Leistungen:

✔ erste fachliche Einschätzung
✔ Hinweise auf erkennbare Auffälligkeiten
✔ Einschätzung zum weiteren Klärungsbedarf
✔ schnelle Orientierung für Ihre Entscheidung

 

Sie wissen danach:


Kurze Einschätzung, ob und wo genauer hingeschaut werden sollte.

 

Tiefenprüfung


Preis: Individuell nach Projektkomplexität

 


 

Wenn kritische Punkte sauber eingeordnet, Rückfragen vorbereitet und Risiken vor Projektstart klarer bewertet werden sollen.

Leistungen:

✔ detaillierte Prüfung relevanter Unterlagen
✔ konkrete Fundstellen & Erläuterungen
✔ Hinweise für Rückfragen / Bietergespräch
✔ optionales Ergebnistelefonat

 

Sie erhalten:


Mehr Klarheit für Ihre Entscheidung und konkrete Ansatzpunkte für die nächsten Schritte.

 

Ihre Unterlagen bleiben vertraulich. Ich prüfe ohne Einblick in Ihre Kalkulation. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Unterlagen für eine sinnvolle Prüfung wirklich benötigt werden.

Für wiederkehrende Projektprüfungen oder mehrere Ausschreibungen sind individuelle Modelle möglich.

Praxisfälle: Wo unklare Unterlagen später richtig Geld gekostet haben

Nicht jede teure Baustelle beginnt mit schlechter Ausführung. Oft steht das Problem schon vorher in Ausschreibung, LV, Plänen oder fehlenden Schnittstellen.

DÄMMUNG AUSGESCHRIEBEN. ABDICHTUNG OFFEN. 30.000 € PRO WOHNEINHEIT.

Was in den Unterlagen stand

„Perimeterdämmung an erdberührten Kelleraußenwänden herstellen.“

Das liest sich auf den ersten Blick vollständig.

Ist es nicht.

Wo das Problem lag

Die Dämmung war beschrieben.

Die technisch zwingend notwendige Abdichtungsebene jedoch nicht eindeutig als geschuldete Leistung geregelt.

 

Genau solche Schnittstellen sind auf dem Bau brandgefährlich.

 

Denn dann beginnt später die Frage, die niemand haben will:

 

Wer hätte die Abdichtung ausführen müssen?

  • Der Rohbauer?
  • Der Abdichter?
  • Ein separates Gewerk?

Wenn das im Leistungsverzeichnis nicht sauber geregelt ist, ist Streit praktisch vorprogrammiert.

Wie daraus der Schaden entstanden ist

Das Problem fällt nicht am ersten Tag auf.

Es zeigt sich dann, wenn Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringt.

Dann geht es nicht mehr um eine kleine Nacharbeit.

Dann geht es um Durchfeuchtung, Schimmel, Sanierung und die Frage, wer dafür aufkommt.

In Bauträgerprojekten zieht sich so etwas oft über mehrere Einheiten.

Was das gekostet hat

💥 ca. 30.000 € pro Wohneinheit

Bei zehn Einheiten sind das schnell 300.000 €.

Was in den Unterlagen stand

„Fenstermontage nach RAL.“

Solche Formulierungen stehen ständig in Leistungsverzeichnissen.

Und genau deshalb werden sie oft nicht hinterfragt.

Wo das Problem lag

„Nach RAL“ klingt technisch eindeutig. Ist es in vielen Ausschreibungen nicht.

 

Denn damit ist noch lange nicht sauber geregelt:

– wie die innere Abdichtung auszuführen ist

– wie die äußere Abdichtung aussehen muss

– welche Anschlussdetails geschuldet sind

– welche Materialien verwendet werden

– wie Schwellenanschlüsse auszuführen sind

– wer angrenzende Bauteile berücksichtigt

 

Wenn diese Punkte offen bleiben, versteht jedes Gewerk etwas anderes.

Wie daraus der Schaden entstanden ist

Der Boden wurde auf Basis der vorhandenen Leistungsbeschreibung hergestellt.

Im laufenden Betrieb zeigten sich Risse und Abplatzungen.

Weil die tatsächliche Belastung deutlich höher war als angenommen.

Im schlimmsten Fall stand nicht nur der Boden zur Diskussion.

Sondern der Betrieb.

Was das gekostet hat

💥 Schäden im sechsstelligen Bereich plus Produktionsausfall

Was in den Unterlagen stand

„Anschluss an Bestand durch Auftragnehmer.“

Ein Satz, den man ständig liest.

Und der brandgefährlich sein kann.

Wo das Problem lag

Im Bestand steckt fast nie eine Standardsituation.

Die eigentlichen Fragen stehen oft nicht im LV:

An welchen Bestand genau?

In welchem Zustand?

Mit welchem Aufwand?

Mit welchen Überraschungen?

Wenn zusätzlich keine Stundenlohnregelung oder Bedarfsposition vorgesehen ist, wird es richtig unangenehm.

Wie daraus der Schaden entstanden ist

Während der Ausführung zeigte sich, dass zusätzliche Leistungen erforderlich waren, die bei Angebotsabgabe niemand seriös kalkulieren konnte.

 

 

Dann beginnt die Diskussion:

Zusatzleistung?

Sowieso-Leistung?

Nachtrag?

Oder Pech gehabt?

Und genau da wird Marge verbrannt.

Was das gekostet hat

💥 vier- bis fünfstellige Zusatzkosten je nach Projekt

 

Und oft noch deutlich mehr durch Streit und Verzögerung.

Was in den Unterlagen stand

Formal vollständige Mengenansätze.

Auf dem Papier sah alles kalkulierbar aus.

Wo das Problem lag

Die Mengen waren zu niedrig, unvollständig oder technisch nicht belastbar.

 

Für den Anbieter sieht das bei Angebotsabgabe erstmal sauber aus.

 

Bis die Realität auf der Baustelle kommt.

 

Dann wird aus einer kalkulierten Leistung plötzlich ein anderes Projekt.

Wie daraus der Schaden entstanden ist

Die tatsächlichen Mengen lagen deutlich über den ausgeschriebenen Ansätzen.

  • Zusätzliche Leistungen mussten erbracht werden.
  • Nachträge entstanden.
  • Diskussionen begannen.
  • Abläufe gerieten unter Druck.

 

Und die ursprünglich kalkulierte Marge war schnell Geschichte.

Was das gekostet hat

💥 bei Großprojekten bis in den Millionenbereich

Was in den Unterlagen stand

Die technische Leistung war beschrieben.

Nicht eindeutig geregelt war jedoch:

  • Wer prüft die Belegreife?
  • Wer kontrolliert das Aufheizprotokoll?
  • Wer gibt frei?

Wo das Problem lag

Wenn diese Verantwortung zwischen Architekt, Fachplaner, Bauleitung und Ausführung offen bleibt, entsteht eine klassische Schnittstellenfalle.

 

Jeder geht davon aus, dass jemand anders das im Blick hat.

 

Bis es kracht.

Wie daraus der Schaden entstanden ist

Der Boden wurde freigegeben und belegt.

Später zeigte sich: zu hohe Restfeuchte im Estrich.

Die Folge:

  • Risse.
  • Feuchteschäden.
  • Rückbau.

 

Und dann die übliche Frage: Wer trägt den Schaden?

Was das gekostet hat

💥 25.000 bis 60.000 € pro Wohneinheit

Warum Bauunternehmen mich einschalten, bevor Unklarheiten auf der Baustelle Geld kosten

Ich kenne Ausschreibungen, Vergaben und Abrechnungen seit Jahrzehnten von beiden Seiten.

 

Ich sehe oft sehr schnell, wo später die Rechnung kommt:

  • bei offenen Zuständigkeiten,
  • unklaren Leistungsgrenzen,
  • Formulierungen, die jeder anders auslegt.

 

Genau dort entstehen Nachträge, Bauzeitdruck und Diskussionen darüber, wer den Aufwand bezahlt.

 

Genau da schaue ich rein, bevor es auf der Baustelle teuer wird.

So verhindern Sie böse Überraschungen vor Vertragsabschluss

Erst sprechen wir kurz. Dann prüfen wir gezielt die Unterlagen, bei denen später Geld, Zeit oder Zuständigkeiten zum Problem werden können.

 

Phase 1

Erstgespräch


Wir klären kurz:

 

✔ worum es in Ihrem Projekt geht
✔ was geprüft werden soll
✔ welche Unterlagen sinnvoll sind

 

Phase 2

Unterlagen senden


Je nach Projekt z.B.:

✔ Leistungsverzeichnis
✔ relevante Pläne
✔ Schnittstelleninfos
✔ weitere projektbezogene Unterlagen

Phase 3

Fachliche Prüfung


Wir prüfen erkennbare kritische Punkte wie z. B.:

✔ Leistungsabgrenzungen
✔ offene Zuständigkeiten
✔ Interpretationsspielräume
✔ Nachtragspotenziale

Phase 4

Klare Einschätzung


Je nach Umfang erhalten Sie:
✔ kompakte Ersteinschätzung
oder
✔ vertiefte Einordnung mit konkreten Hinweisen

Bevor Sie unterschreiben: einmal sauber auf kritische Stellen schauen lassen.

Wir klären kurz, ob eine Prüfung sinnvoll ist und welche Unterlagen dafür gebraucht werden.

Ohne Einblick in Ihre Kalkulation.

Häufige Fragen zur Projektprüfung

Welche Unterlagen brauchen Sie für eine Einschätzung?

In vielen Fällen reicht zunächst das Leistungsverzeichnis.
Je nach Projekt können Pläne, Schnittstelleninformationen oder ergänzende Unterlagen sinnvoll sein.
Das klären wir im Erstgespräch gemeinsam.
Ihre Kalkulation brauche ich dafür nicht.

Das Leistungsverzeichnis ist oft der Einstieg aber nicht immer die ganze Grundlage.
Je nach Projekt schaue ich auch auf relevante Pläne, Schnittstellen, Leistungsabgrenzungen und projektbezogene Unterlagen.
Je mehr belastbare Informationen vorliegen, desto präziser die Einschätzung.

Nein.
Ich arbeite bewusst ohne Einblick in Ihre interne Kalkulation.
Mein Fokus liegt auf den Unterlagen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und möglichen Risikostellen im Projekt.

Nein.
Ich arbeite bewusst ohne Einblick in Ihre interne Kalkulation.
Mein Fokus liegt auf den Unterlagen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und möglichen Risikostellen im Projekt.

Nein.
Ich arbeite bewusst ohne Einblick in Ihre interne Kalkulation.
Mein Fokus liegt auf den Unterlagen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und möglichen Risikostellen im Projekt.

Projektunterlagen behandle ich vertraulich und ausschließlich im Rahmen der beauftragten Prüfung.
Keine Weitergabe an Dritte ohne Abstimmung.
Keine Nutzung außerhalb des Projekts.
Aufbewahrung nur im erforderlichen Rahmen.

Eine Ersteinschätzung erfolgt in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen.
Umfangreichere Prüfungen hängen vom Projektumfang ab und werden vorab abgestimmt.

Die Kompakt-Einschätzung startet ab 890 €.
Umfangreichere Prüfungen richten sich nach Komplexität, Projektumfang und den relevanten Unterlagen.

Nicht jede kleine Maßnahme braucht eine vertiefte Prüfung.
Aber auch kleinere Unklarheiten können teuer werden, wenn Verantwortlichkeiten, Schnittstellen oder Leistungen nicht sauber geregelt sind.
Genau deshalb klären wir im Erstgespräch, ob der Aufwand sinnvoll ist.

Nein.
Ich biete keine Rechtsberatung und keine gerichtsfeste Begutachtung.
Ich unterstütze dabei, fachliche Risikostellen, Unklarheiten und kritische Projektpunkte frühzeitig sichtbar zu machen.

Zum Beispiel für Rohbau-, Ausbau-, GU- oder komplexe Schnittstellenprojekte – immer dann, wenn vor Freigabe oder Angebotsabgabe Unsicherheiten bestehen.

Wenn sich ein Projekt nicht sauber anfühlt, sollte man genauer hinschauen.

Wenn Sie bei einem Leistungsverzeichnis, einer Ausschreibung oder einzelnen Projektunterlagen ein ungutes Gefühl haben,

schauen wir im Erstgespräch gemeinsam darauf, ob eine Prüfung für Ihr Projekt sinnvoll ist.

Ohne Druck. Ohne Vorbereitung.

Ohne Einblick in Ihre Kalkulation.